Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Hier: Wettkampfsport, REHA-Sport, Rückverfolgbarkeit, Sportanlagen unter freiem Himmel, Geimpfte/Genesene, Zuschauer

Nachfolgende Informationen basieren auf dem Corona-Update 12/2021 des Landessportbundes NRW vom 20.05.2021.

Seit dem 15. Mai ist die neue Coronaschutzverordnung in NRW  in Kraft, sie gilt bis zum 4. Juni (vgl. dazu SSB-Infomail vom 14.05.).  Auch diese Verordnung hat wieder Interpretationsfragen aufgeworfen. Die von der Vereinsbasis an den LSB NRW  herangetragenen Fragen konnten zwischenzeitlich mit der Staatskanzlei wie folgt geklärt werden:

1. Wettkampfsport

Unterhalb des Profi- und Spitzensports sind keine Wettbewerbe erlaubt, auch nicht bei Inzidenzwerten von unter 50. Dass dies auch für kontaktfrei zu betreibende Sportarten draußen gilt (Reiten, Golf, Tennis und viele mehr), ist aus Sicht des LSB NRW  unangemessen. Er setzt sich aktuell nachdrücklich dafür ein, dass dies zum nächstmöglichen Zeitpunkt geändert wird.

2. Rehabilitationssport

Der Rehabilitationssport ist ab einer Inzidenz von unter 100 wieder erlaubt. Der BRSNW empfiehlt gemeinsam mit dem Landessportbund NRW, die verantwortungsvolle Durchführung des Rehabilitationssports zunächst draußen zu beginnen. Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.vibss.de/service-projekte/sport-und-gesundheit/rehasport/aktuelle-informationen-zum-corona-virus-im-rehabilitationssport

3. Rückverfolgbarkeit

In einigen Zusammenhängen ist die einfache oder auch die besondere Rückverfolgbarkeit (letztere für die Zuschauerzulassung) vorgeschrieben. Es fehlt aber an einer durchgängigen Regel zur einfachen Rückverfolgbarkeit für die Teilnehmer*innen von Sportangeboten. Der Landessportbund NRW empfiehlt bis auf Weiteres, die einfache Rückverfolgbarkeit grundsätzlich bei jedem Sportbetrieb für alle Teilnehmer*innen sicherzustellen.

4. Sportanlagen unter freiem Himmel, offene und teiloffene Hallen

Sportanlagen, die neben einer Überdachung an maximal zwei Seiten geschlossen sind, gelten noch als Sportanlagen unter freiem Himmel. Auf entsprechenden Anlagen  z.B. im Schiess-. Roll- oder Eissport kann also im Rahmen der für draußen erlaubten Sportangebote der Betrieb aufgenommen werden. Im Zweifelsfall muss eine Abstimmung mit dem zuständigen Ordnungsamt herbeigeführt werden.

5. Geimpfte/Genesene

Die immer unübersichtlicher werdenden Rahmenbedingungen für den Sportbetrieb werden nun noch durch das Thema „Geimpfte und Genesene“ (GeGe) erweitert.

Deshalb folgende Erläuterung:

  • Grundsätzlich werden im Sport bei Regeln, die eine Begrenzung der Personenzahl vorsehen, Geimpfte und Genesene als zusätzliche Personen nicht mitgezählt, so z. B. bei den zulässigen 20 Personen bei kontaktfreiem Sport draußen bei Inzidenzwerten zwischen 50 und 100.
  • Bei Regeln, die auf die Zahl der Hausstände abheben, darf es dagegen durch Geimpfte und Genesene nicht zu einer Erhöhung der Zahl der Hausstände kommen, z. B. bei den 10 zulässigen Personen aus 3 Haushalten zuzüglich Kindern bis 14 Jahre bei Inzidenzwerten von unter 50. Es dürften also in diesem Fall zwar mehr als 10 Personen sein (10 plus Geimpfte und Genesene plus Kinder bis 14 Jahre), aber sie dürfen nicht aus mehr als 3 Hausständen stammen.

6. Zuschauer*innen

Für Zuschauer besteht die „Sitzplatzpflicht“, mit der Bewegungen zwischen den Zuschauern verhindert werden sollen. Demnach könnten derzeit Eltern ihre Kinder nur dann auf den Sportplatz begleiten, wenn dort Sitzplätze vorhanden sind. Viele im Breitensport genutzten Sportplätze weisen jedoch gar keine Sitzplätze für Zuschauer auf. Auch auf diese Praxisferne hat der LSB NRW hingewiesen. Eine Überarbeitung der Regelung ist angekündigt.

Fazit

Bei aller Freude über die beginnenden Lockerungen ist festzuhalten, dass sich die an der Vereinsbasis ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen durch die komplexen Regeln zunehmend überfordert und frustriert fühlen. Die daraus resultierende Handlungsunsicherheit ist eine Hypothek für den Vereinssport. Gemeinsam mit dem Landessportbund  setzt sich der SSB weiterhin und nachdrücklich für notwendige Klarstellungen und Erweiterungen ein.

Zu den unabdingbaren Erweiterungen zählen:

  • die umgehende Zulassung für den draußen kontaktfrei durchführbaren Wettkampfsport bei einer Inzidenz unter 100,
  • beim Kontaktsport und kontaktfreien Sports draußen bei Inzidenzwerten unter 50 die Ausweitung vom Trainingsbetrieb auf den Wettkampfbetrieb,
  • die Gleichbehandlung des Schwimmbetriebs in Hallenbädern bei der Wiederaufnahme des Sports in sonstigen Sporthallen bei Inzidenzwerten unter 50 und
  • eine klare Perspektive für den Wettkampfsport in Sporthallen (auch den mit Kontakt).

Die Informationen unter 1. bis 6. sind in den Übersichtstabellen zusammengefasst oder auch auf der Website des LSB NRW unter folgendem Link zu finden: VIBSS: Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie - Corona-"Notbremse".

Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Hier: Testpflicht von Übungsleiter*innen im Kinder- und Jugendsport

Laut IfSG sollen, bei einer 7-Tages-Inzidenz über 100, Anleitungspersonen einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorlegen, wenn die nach Landesrecht zuständige Behörde das verlangt. Zuständige Behörde in NRW ist das Gesundheitsministerium.

Das Gesundheitsministerium hat bislang keine Vorlage von Tests verlangt allerdings darauf verwiesen, dass die kommunalen Behörden unbenommen davon dies einfordern können.

Auf Nachfrage des Stadtsportbundes teilt die Stadt Bielefeld nunmehr mit, dass keine Bestrebungen für die Anordnung einer Testpflicht für Anleitungspersonen von Kindergruppen im Sport bestehen.

Wir halten Sie weiter informiert.

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Hier: NRW beschließt weitreichende Lockerungen für den Sport

Ab dem 15. Mai, gilt die neue Coronaschutzverordnung (vgl. Anlage). Sie sieht weitreichende Lockerungen für den Sport vor, sobald die regionale 7-Tage-Inzidenz fünf Werktage hintereinander bei oder unter 100 liegt. Sie beschreibt ferner bereits jetzt weitere Lockerungen für den Fall, dass die regionale 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt.

 

Konkret:

  1. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 greift unverändert das Bundesinfektionsschutzgesetz. Achtung: Das trifft aktuell auf Bielefeld mit 135,8 zu.

In der Anlage befindet sich sowohl eine Orientierungshilfe zum Sportbetrieb in NRW auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (Regionale 7-Tage-Inzidenz über 100) als auch eine gelb markierte Lesefassung des IfSG

  1.  Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 gilt die neue CoronaSchVO

Was bei einer regionalen 7-Tages-Inzidenz von 50 bis 100 im Sportbetrieb wieder möglich ist, ist ebenfalls in Form einer tabellarischen Orientierungshilfe zusammengefasst (vgl. Anlage)

  1. Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 gilt ebenfalls die neue CoronaSchVO

Auch für diesen Fall gibt es eine Orientierungshilfe (vgl. Anlage).

Auch wenn aktuell in Bielefeld noch das Bundesinfektionsschutzgesetz gilt, so machen die sinkenden Inzidenzwerte Hoffnung auf baldige deutliche Lockerungen für den Vereinssport. Bitte tragen Sie durch besonnenes Verhalten weiter dazu bei, dass diese positive Entwicklung sich fortsetzen kann.

Aktuelle Informationen für Vereine zur Corona Pandemie

Die seit 23.04.2021 gültigen Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und die Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) überlagern sich in ihren Auswirkungen für den Sport gegenseitig. Zwischenzeitlich konnte der LSB NRW die meisten damit verbundenen Fragen klären. Die nachfolgenden Informationen beruhen auf einer Verständigung der Sportministerkonferenz mit dem Bundesinnenministerium und dem Bundesgesundheitsministerium. Die seit heute (03.05.2021) gültige Fassung der CoronaSchVO für NRW (vgl. Anlage)ist dabei bereits mit berücksichtigt.

Entscheidend für die Vereinsbasis ist, was bei welchen Inzidenzwerten in NRW erlaubt ist und was nicht. Ob sich die jeweiligen Regeln aus dem IfSG oder der CoronaSchVO oder aus beiden Regelwerken zusammen ergeben, dürfte dagegen weniger von Interesse sein.

In der beigefügten Tabelle (vgl. Anlage) hat der LSB NRW die aktuellen Regeln für den Sportüberblicksartig zusammengefasst.

Nachstehend noch einige grundsätzliche Anmerkungen:

  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz bis 100 gilt unverändert die CoronaSchVO, s. o.
  • Die aktuelle Wocheninzidenz liegt in Bielefeld bei 205,6.  Damit greift das IfSG und die Regelungen auf Seite 2 der beigefügten Tabelle. Wenn in der CoronaSchVO strengere Regeln als im IfSG festgelegt sind, gilt die CoronaSchVO.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 165 sind ferner Bildungsangebote in Präsenz und damit auch Bildungsangebote im Sport untersagt. Dies betrifft insbesondere den Schwimmunterricht im Anfänger- und Kleinkindschwimmen sowie die Einzelanleitung bei anderem Sport (vgl. Tabelle). Damit wurde im IfSG der Gleichklang von Regelungen im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich hergestellt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat dies per Erlass den Bezirksregierungen sowie den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeistern,

        Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, den Landrätinnen und Landräten sowie untere Gesundheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen mitgeteilt.

  • DerRehabilitationssport ist in Bielefeld nach wie vor nicht erlaubt ist. Sobald die allgemeinen Kontaktbeschränkungen in der CoronaSchVO Gruppenangebote grundsätzlich wieder zulassen, ist die Durchführung von Rehabilitationssport erneut zu  bewerten und der SSB wird dazu Empfehlungen zur Umsetzung veröffentlichen.
  • Laut IfSG sollen, bei einer 7-Tages-Inzidenz über 100, Anleitungspersonen einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorlegen, wenn die nach Landesrecht zuständige Behörde das verlangt. Zuständige Behörde in NRW ist das Gesundheitsministerium.
    Achtung:Sie verlangt derzeit keine Vorlage eines Tests. Die kommunalen Behörden können unbenommen davon entsprechende Anforderungen stellen.

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Hier: Bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen und Auswirkungen auf den Bielefelder Sport

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

Grundlage für diese Rundmail bildet das Corona-Update 9/21 des Landessportbundes NRW.

Seit heute gilt das gestern veröffentlichte geänderte Infektionsschutzgesetz des Bundes, zunächst befristet bis zum 30. Juni 2021. Der Text ist beigefügt und die für die Sportausübung relevanten Passagen sind gelb markiert.

Die Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes greifen, wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt drei Tage hintereinander eine 7-Tages-Inzidenz von 100 überschritten wird.

Wichtig ist aber: Wenn die CorSchVO NRW restriktivere Regeln vorsieht, gelten diese auch fort. Lediglich ein Unterschreiten der Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes ist nicht möglich.

Laut aktuellem Datenbestand des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW liegt heute die 7-Tages-Inzidenz für Bielefeld bei 186,4.

Damit treten in Bielefeld folgende Regeln in Kraft:

1.          Bundesinfektionsschutzgesetz
Die allgemeine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr wird für allein ausgeübten Sport verkürzt auf 24 bis 5 Uhr (eine Ausübung ist jedoch nicht auf Sportanlagen möglich).

2.          Bundesinfektionsschutzgesetz
Die Öffnung von Freizeiteinrichtungen ist grundsätzlich untersagt. Relevant für den Sport sind dabei unter anderem die in der beispielhaften Aufzählung von Einrichtungen genannten „Fitnessstudios“, „Indoor-Spielplätze“ und „Badeanstalten“. Ob mit letzteren auch alle Sport-Schwimmbäder und Lehrschwimmbecken gemeint sind, in denen nach der CorSchVO NRW seit dem 29. März wieder Anfängerschwimmausbildungen und Kleinkindschwimmen in 5er-Gruppen möglich war, ist derzeit unklar. Der LSB NRW hat hierzu die Staatskanzlei um Klärung gebeten und informiert die NRW-Vereine baldmöglichst über das Ergebnis.

3.          Sportausübung allgemein

3.1         Bundesinfektionsschutzgesetz
Zugelassen ist die „kontaktlose Ausübung von Individualsportarten“ allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes. Dabei wird nicht zwischen draußen und drinnen unterschieden.

Aber die CorSchVO NRW lässt keine Sportausübung in geschlossenen Sporthallen zu. Deshalb ist die vorgenannte Sportausübung unverändert nur draußen möglich. Mangels einer rechtlichen Definition des Begriffes „Individualsportarten“  wird bis auf Weiteres empfohlen, darunter alle Sportarten zu fassen, die alleine oder zu zweit kontaktlos ausgeführt werden können.

3.2         Bundesinfektionsschutzgesetz
Zugelassen ist kontaktloser Sport von Gruppen von bis zu 5 Kindern im Alter von bis zu 14 Jahren im Freien.

Aber die CorSAchVO NRW beschränkt dieses Sporttreiben auf Sportanlagen unter freiem Himmel. Die vorgenannten Kindergruppen können von ein oder zwei älteren Personen angeleitet werden, wenn für diese ein negativer Coronatest vorliegt, der nicht älter als 24 Stunden ist.

3.3         Bundesinfektionsschutzgesetz
Zum außerschulischen Bildungsangebot Anfängerschwimmen macht das Infektionsschutzgesetz keine Angaben.
Aber die CorSAchVO NRW gestattet das Anfängerschwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse für Gruppen von höchstens fünf Kindern, da diese nicht unter Sportausübung, sondern unter außerschulisches Bildungsangebot eingeordnet sind.

Der LSB NRW und mit ihm der SSB Bielefeld stellen im Ergebnis fest:

Positiv ist festzuhalten, dass die Privilegierung für den Sport in Gruppen für Kinder bis 14 Jahre wenigstens nicht ganz weggefallen ist, selbst bei sehr hohen Inzidenzwerten. Aber die beschriebene Regelung geht aus Sicht des organisierten Sports erstens an der Wirklichkeit von Sportvereinen und zweitens am natürlichen Bewegungsverhalten von Kindern vorbei. Ob für Gruppen von 5 Kindern der geforderte Aufwand (Kontaktnachverfolgung, Einlassregelung, tagesaktuell getesteter Übungsleiter) für Sportvereine leistbar ist, sei dahingestellt.

Jeder kann anhand der täglich veröffentlichten Zahlen erkennen, wie ernst das Ausmaß der dritten Pandemiewelle ist. Trotzdem oder gerade deswegen blickt der LSB NRW mit Unverständnis auf die aus seiner Sicht inkonsistenten Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes für den Sport und hat dies auch öffentlich und gegenüber dem DOSB deutlich gemacht. Viele Formulierungen und Begriffe sind unklar. Hinsichtlich der Verständlichkeit und Umsetzbarkeit für die Vereine fällt der organisierte Sport  hinter den mühsam gemeinsam mit der Landesregierung NRW erarbeiteten, sachgerechten Stand zurück.

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Ihr Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie

hier: Notbremse bei Inzidenzwerten über 100

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

wir hatten Sie mit Email von Freitag über die ab dem 29. März gültige CoronaScHVO informiert und auf die damit im Zusammenhang stehenden Rahmenbedingungen für den Sport hingewiesen.

Mit diesem Update möchten wir diese Informationen nunmehr konkretisieren und auf die aktuellen Inzidenzwerte für Bielefeld anpassen.

Das Landeszentrum für Gesundheit in NRW vermeldet für Bielefeld heute einen Wocheninzidenzwert von 122,7. Damit liegt Bielefeld nunmehr an drei aufeinanderfolgenden Tagen über dem Wert von 100.  Das bedeutet, dass ab Dienstag, dem 30.03.2021 die in § 16 der CoronaSchV (vgl. Anlage) aufgeführte „Notbremse“ gilt.

Danach

  • dürfen nur noch 10 Kinder (statt 20) im Alter bis einschließlich 14 Jahren als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten auf Sportanlagen unter freiem Himmel durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter*innen/Trainer*innen/Aufsichtspersonen betreut werden.  Für die Durchführung des Gruppensports für Kinder ist die einfache Nachverfolgbarkeit der teilnehmenden Kinder im Sinne der Coronaschutzverordnung sicherzustellen! Das heißt: Name, Adresse, Telefonnummer und Zeitraum des Aufenthalts müssen vorliegen und vier Wochen lang nachvollziehbar sein,
  • ist die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in weiterhin möglich (z. B. Tennis-Einzeltraining, Torwart-Einzeltraining),
  • darf ein Haushalt (ohne Personenbegrenzung) plus eine weitere Person aus einem anderem Haushalt, die von Kindern bis einschl. 14 Jahren begleitet werden kann, weil sie nicht mitzählen, Sport auf Außensportanlagen betreiben. Zwischen allen genannten Einzelpersonen und Personengruppen, die sich gleichzeitig auf einer Sportanlage befinden, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.
  • wird es wegen Ostern (nur zwischen 1. und 5. April) erlaubt sein, mit 5 Personen aus 2 Haushalten, wobei Kinder bis einschl. 14 Jahren bei der Höchstzahl 5 Personen nicht mitzählen, Sport auf frei zugänglichen Außensportanlagen zu betreiben.

Neu ist die Zulassung von Anfänger- und Kleinkinderschwimmkursen in kleinen Gruppen bis 5 Kinder, für die die „Notbremse“  bei einer Inzidenzzahl von >100 nicht vorgesehen ist.  Die BBF hat signalisiert, dafür auch Wasserflächen bereitzustellen.

Die WASPO hat bereits am Wochenende alle infrage kommenden Schwimm- und Wassersport treibenden Vereine darüber in Kenntnis gesetzt.

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

 Ihr Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Hier: Coronaschutzverordnung ab dem 29. März

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

trotz einer vom Landeszentrum für Gesundheit NRW vermeldeten aktuellen landesweiten Wocheninzidenz von 121,6  hat die Landesregierung NRW die Corona-Notbremse nicht gezogen und setzt stattdessen auf regionale Inzidenzwerte. Dieser liegt in Bielefeld tagesaktuell bei 88,6.

Für den Bielefelder Sport bedeutet dies, dass sich aktuell noch keine Veränderungen ergeben.

Nach wie vor ist gemäß § 9 der CoronaSchV der Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel als Ausbildung im Einzelunterricht sowie von Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren
zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen zulässig. Neu hinzugekommen ist die einfache Rückverfolgbarkeit beim Gruppensport.

Die Corona-Notbremse wird in Bielefeld dann angewandt, wenn die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner (7-Tages-Inzidenz) nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit an drei Tagen hintereinander über dem

Wert von 100 liegen. Danach treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag, frühestens aber am Tag nach der Bekanntmachung der Feststellung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, weitergehende Einschränkungen in Kraft. Es ist davon auszugehen, dass dieser Inzidenzwert in der kommenden Woche erreicht wird.

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Ihr Team aus der August-Bebel-Straße


Corona-Schutzverordnung am dem 29.03.2021

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Heute informieren wir Sie über folgende Themen:

  1. Sportangebote im öffentlichen Raum
  2. Impfanspruch für Übungsleitungen, die aktuell Kooperationsangebote in KiTas und Schulen durchführen
  3. Sofortmaßnahmen für Bielefelder Vereine

Sportangebote im öffentlichen Raum

Aufgrund vermehrter Anfragen aus Sportvereinen, die einen Sportbetrieb insbesondere für Kinder bis 14 Jahren im öffentlichen Raum u.a. auf Rasenflächen durchführen möchten, teilt das Ordnungsamt mit, dass gemäß § 9 Abs. 1 Coronaschutzverordnung der Sport derzeit nur auf Sportanlagen unter freiem Himmel zulässig sind. Sportanlagen unter freiem Himmel sind für die Sportausübung konzipierte Anlangen  wie „Bolzplätze“, Bouleanlagen, Tischtennis-Außentische, Außen-Fitnessgeräte, etc.. Nicht umfasst sind jedoch Rasenflächen in Parkanlagen, da diese nicht primär der sportlichen Nutzung dienen. Dort sind die allgemeinen Kontaktbeschränkungen nach § 2 Coronaschutzverordnung zu beachten

Impfanspruch für Übungsleitungen, die aktuell Kooperationsangebote in KiTas und Schulen durchführen

Derzeit werden den Kreisen und kreisfreien Städten zusätzliche Dosen des Impfstoffs der Firma AstraZeneca, der seit heute wieder verimpft werden darf,  zur Verfügung gestellt. Damit sollen seit dem 08.03.21 unter anderem allen Beschäftigten in KiTas, Kindertagespflege, Grundschulen, Förderschulen und in Einrichtungen der Jugendhilfe gesonderte Impfangebote gemacht werden.

Dazu gehören auch Übungsleitungen, die aktuell regelmäßige Bewegungsangebote in diesen Einrichtungen durchführen, z. B. im Rahmen der pädagogischen Betreuung an Schulen. Ausschlaggebend ist hierbei nicht die Art des Beschäftigungsverhältnisses, sondern die regelmäßige Tätigkeit in den genannten Einrichtungen. Entsprechend gilt auch das Dienstortprinzip. Das heißt, zuständig für die Organisation der Impfungen ist die Kommune, in deren Einrichtung die Tätigkeit ausgeübt wird. Um die Prüfung des Impfanspruchs zu erleichtern, können die Kreise und kreisfreien Städte von impfwilligen Personen die Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung einfordern. Hierzu kann ein über die Website des MAGS NRW abrufbarer Vordruck verwendet werden: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/arbeitgeberbescheinigung_schutzimpfung.pdf

Sofortmaßnahmen für Bielefelder Vereine

Der Rat der Stadt hat am 11. Februar  ein Budget von 150.000 Euro für Sofortmaßnahmen zur Unterstützung gemeinnütziger und nicht profitorientierter Vereine beschlossen, die durch die Coronakrise in eine Notlage geraten sind. Vereine dieser Art, die eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt Bielefeld aus dem bereitgestellten Budget erhalten möchten, können sich schriftlich bis 16. April bewerben. Im Antrag sollte  

  • die coronabedingte Notlage bzw. finanziellen Probleme einschließlich der eingeschränkten Nutzung und Finanzierung von Vereinsräumen dargestellt werden,
  • die existenzbedrohende bzw. massive Einschränkung der bisherigen Leistungen und Aktivitäten dargelegt und die dadurch bedingte verringerte Reichweite in Bezug auf Zielgruppen bzw. für das Quartier beschrieben werden,
  • der mögliche langfristige Verlust von Angeboten und Strukturen skizziert werden,
  • zusätzliche Aufwendungen nachweisen, um coronaschutzkonforme Angebote vorzuhalten (z.B. für technische Ausstattung, personelle Verstärkung sowie
  • Aufwendungen im Rahmen einer möglichen Wiederaufnahme von Vereinsaktivitäten darstellen.
  • Falls es bereits Förderzusagen Dritter gibt, für die ein Eigenanteil zu erbringen ist, der aufgrund der derzeitigen finanziellen Notlage nicht durch den Verein erbracht werden kann, kann auch diese Problemlage in den Antrag einfließen.

Mit dem Antrag sollen die Vereine darlegen, in wieweit sie von den Kriterien betroffenen sind. Daneben ist ein Ansprechpartner mit Kontaktdaten für Rückfragen und die Bankverbindung des Vereins zu benennen. Der Antrag ist schriftlich per Mail an die Stadt Bielefeld an Vereinsfoerderung@bielefeld.de zu richten. Eine Entscheidung über die Bewilligung soll zeitnah erfolgen

Wir halten Sie weiter informiert.

 

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Hier: Öffnungsschritte ab dem 08.03.2021

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

aufgrund zahlreicher Nachfragen folgende Ergänzung zu unserer E-Mail von Freitag:

Auch für den genannten Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren gilt, dass kein Mindestabstand eingehalten werden muss. Es ist sowohl ein Trainings-, als auch ein Wettkampfbetrieb möglich.

Als Download befindet sich ein Anschreiben des Sportamtes, das die Rahmenbedingungen zum Umgang mit der aktuellen Coronaschutzverordnung beschreibt und konkrete Empfehlungen zur Nutzung von Groß- und Kleinspielfeldern für den Trainingsbetrieb ausspricht.

Gemeinsam fordern wir angesichts der unverändert hohen Inzidenzwerte nachdrücklich dazu auf,

  • die Regeln strikt einzuhalten,
  • unverändert vorsichtig zu agieren,
  • unnötige Kontakte zu vermeiden und die bekannten Hygieneregeln einzuhalten.

Der Vereinssport ist jetzt gefragt, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen und gleichzeitig verantwortungsvoll zu handeln.

Lassen Sie uns gemeinsam beweisen, dass wir das können und dass Sportvereine ein Ort für sicheres Sporttreiben sind.

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

 

Ihr Team aus der August-Bebel-Straße

 

Anschreiben Sportamt

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Hier: Öffnungsschritte ab dem 08.03.2021

Nachfolgende Informationen basieren auf dem aktuellen Corona-Update des LSB NRW vom 05.03.2021.

Am kommenden Montag, dem 8. März, tritt erneut eine Aktualisierung der Corona-Schutzverordnung in Kraft, die heute veröffentlicht wurde (vgl. Download). Hintergrund bilden die Beschlüsse der Bund-Länder Runde vom 3. März.

Im Folgenden werden die neuen Regeln erläutert, die mit der Staatskanzlei NRW abgestimmt sind.

§ 9 der CorSchVO verbietet einleitend weiterhin landesweit einheitlich den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen. Es gelten jedoch folgende Ausnahmen:

Alle ungedeckten öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen können weiterhin geöffnet werden. Auf diesen Sportanlagen und im öffentlichen Raum können folgende Personenkonstellationen Sport betreiben:

A. Einzelsportler, Sport zu zweit, Sport in Familien

  • Personen allein
  • Zwei Personen zusammen (auch ohne Abstand)
  • Beliebig viele Personen aus einem Hausstand (auch ohne Abstand)
  • Maximal 5 Personen aus zwei verschiedenen Hausständen (auch ohne Abstand)

Die Anleitung eines Einzelsportlers durch eine*n Trainer*in oder Übungsleiter*in ist möglich (z. B. Tennis-Einzeltraining, Torwart-Einzeltraining). Eine Öffnung von Toilettenanlagen unter Beachtung der Hygienevorschriften ist möglich.

B. Sport für Kinder in Gruppen

Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.

Zwischen den unter A und B genannten Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Verantwortung für die die Regeleinhaltung

Für vereinseigene Anlagen liegt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Nutzung beim Verein. Zu den städtischen Anlagen verweisen wir auf die E-Mail des Sportamtes in der Anlage.

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

 

Ihr Team aus der August-Bebel-Straße

 

Vereinsinformation Sportverwaltung

Aktuelle Coronaschutz-Verordnung

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus Pandemie

Sportfreianlagen können ab 22.02.2021 geöffnet werden

Völlig überraschend beinhaltet die ab dem 22.02.2021 geltende Coronaschutzverordnung Öffnungen im Sport.

Sie untersagt zwar im § 9 (1) grundsätzlich weiter den Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und die Nutzung der Nebenräume wie Duschen etc. , schafft aber nachfolgend aufgeführte neue Ausnahmen:

1. „Ausgenommen von dem Verbot ist (…) der Sport allein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes auf Sportanlagen unter freiem Himmel einschließlich der sportlichen Ausbildung im Einzelunterricht. Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die (…)  gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.“

In Absprache mit der Sportverwaltung bedeutet dies für Bielefeld:

  • Ungedeckte Sportanlagen können grundsätzlich geöffnet werden.
  • Auf diesen Sportanlagen können Einzelpersonen oder zwei Personen zusammen oder mehr als zwei Personen aus einem Hausstand ohne Abstandsgebot Sport betreiben.
  • Zwischen den sich so bildenden Paaren und Einzelsportler*innen, bzw. zwischen sich so bildenden Paaren und Gruppen bzw. zwischen sich so bildenden Gruppen und Einzelsportler*innen bzw. zwischen Einzelsportler*in und Einzelsportler*in ist ein Sicherheitsabstand von 5 Metern einzuhalten.
  • Eine Anleitung eines*r Einzelsportler*in durch eine*n Übungsleiter*in oder Trainer*n ist möglich.
  • Beispiele:
    • Erlaubt: Tennis-Einzel, Tennis-Doppel (Personen aus einem Hausstand), Tischtennis, Tischtennis-Doppel (Personen aus einem Hausstand), Lauftraining allein oder zu Zweit mit festem*r Partner*in, Ballspiel mit mehreren Personen eines Hausstandes, Balltraining zu Zweit mit einem*r festen Partner*in, Kampfsporttraining mit einen*r festen Partner*in, Golf zu Zweit.
    • Nicht erlaubt: Anleitung einer Gymnastikgruppe (unabhängig vom Abstand der Personen untereinander), Mannschafts-/Gruppentraining Ballsport, Paartraining Ballsport mit wechselnden Partner*innen.

Da die für die Sportstätten Verantwortlichen den Zugang zu der Einrichtung so zu beschränken haben, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind, öffnet die Stadt Bielefeld alle frei zugänglichen Sportplätze sowie das Stadion Brackwede und die Bezirkssportanlage Rußheide. Die Sportplätze die überwiegend durch den Vereinssport genutzt werden und auch bisher nicht für die Allgemeinheit zugänglich sind, bleiben zunächst weiterhin geschlossen, da eine Vereinsnutzung weiterhin untersagt ist.

Bei jeder Nutzung der geöffneten Sportanlagen ist unbedingt auf Einhaltung der Mindestabstände zu achten!

2.  „… der Sportunterricht (einschließlich Schwimmunterricht) der Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen und berufsbezogenen Prüfungen sowie Übungs- und Leistungsnachweisen …“

  • Neu ist hier die Erlaubnis der Schwimmbadnutzung für Vorbereitung und Abnahme berufsbezogener Prüfungen und sowie Übungs- und Leistungsnachweise (z. B. für Rettungsschwimmer).

3.  „… das Training der offiziell gelisteten Sportlerinnen und Sportler der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren …“

  • Neu ist hier die Ausdehnung auf die Landeskader, alle Sportartentypen und die verbandszertifizierten Leistungszentren.

4.  Abweichend (…) ist das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auch in geschlossenen Räumlichkeiten von Sportanlagen zulässig. Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

  • Neu ist hier die Klarstellung, dass die Ausnahme auch für den Bereich Indoor, also Reithallen gilt.

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Ihr Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Stufenplan zum Wiedereinstieg in den Vereinssport

Stufenplan für den Wiedereinstieg in den Vereinssport

Nach Hinweisen von Vereinen, Bünden und Verbänden hat der LSB NRW noch einige redaktionelle Korrekturen im eigentlichen Stufenmodell vorgenommen. Diese beziehen sich insbesondere auf die Verwendung der unterschiedlichen Begriffe „Sportangebote“ in den Stufen 1 und 3 sowie „Sportbetrieb“ in den Stufen 2 und 4. Um hier Eindeutigkeit herzustellen, wird in der Aktualisierung nur der umfassende Begriff „…-betrieb“ benutzt und in den Stufen 1 und 3 von „Sport- und Trainingsbetrieb“ sowie in den Stufen 2 und 4 von „Sport- und Wettkampfbetrieb“ gesprochen.

Die relevante Unterscheidung ist die zwischen Trainingsbetrieb und Wettkampfbetrieb, weil im Wettkampfbetrieb eine durchgehende Einhaltung des nach CorSchVO vorgeschriebenen Abstands nicht möglich ist. Bitte verwenden Sie daher,  nur die beigefügte aktualisierte Version mit Stand 4.2.2021.

 

Soforthilfe Sport

Wie erhofft, hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags weitere 5 Millionen Euro für die Soforthilfe Sport bereitgestellt. Die Fortsetzung dieser unbürokratischen Hilfe für Sportvereine, -bünde und -verbände, die Corona-bedingt in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten drohen, ist damit auch über den 15. März hinaus (aktuelle Antragsfrist) gesichert.

Der organisierte Sport in NRW dankt dem Parlament und der Landesregierung für diese verlässliche Unterstützung, die angesichts des andauernden Lockdowns eine unerlässliche Hilfe zum Erhalt der Sportvereinslandschaft darstellt. Informationen rund um die Soforthilfe Sport finden Sie unverändert unter https://www.lsb.nrw/service/foerderungen-zuschuesse/soforthilfe-fuer-den-sport-in-nrw .

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Stufenplan zum Wiedereinstieg in den Vereinssport

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

mit dieser E-Mail informieren wir Sie heute über folgende Themen:

     1. Stufenplan für den Wiedereinstieg in den Vereinssport

     2. Hilfsprogramme des Landes NRW

     3. #trotzdemSPORT, Ergebnisse und neuer Vereinswettbewerb 2.0

     4. Zwischenstand Bestandserhebung 2021

Hintergrund bildet das Corona-Update 1/2021 des LSB NRW.

 

1. Stufenplan für den Wiedereinstieg in den Vereinssport

Der vierte Monat des Stillstands im organisierten Sport hat begonnen und in sechs Wochen jährt sich bereits der Tag, an dem der erste Lockdown beschlossen wurde. Vereine, Bünde und Verbände in NRW sind sich einig, dass der Wiedereinstieg in den Sport in 2021 anders verlaufen muss als in 2020. Deswegen hat der LSB NRW in sechs einstündigen digitalen Hearings Vertreter*innen aus Vereinen, Bünden, Verbänden und der Sportjugend nach ihren Erfahrungen aus 2020 und ihren Vorschlägen für den Vereinssport in 2021 befragt.

 

Als Ergebnis wurden drei zentrale Forderungen an die Politik formuliert und ein konkreter Vorschlag für einen Stufenplan entwickelt. Kernforderungen sind eine radikale Vereinfachung der Corona-Schutzverordnung für den Bereich des Sports und eine Angleichung der Vereinsöffnung für Kinder und Jugendliche an die Öffnung von Kitas und Schulen. Die beigefügten Vorschläge und Forderungen hat der LSB der Staatskanzlei NRW übergeben und dort auch in Gesprächen vorgestellt. Der Stadtsportbund ist aufgefordert, bei seinen Ansprechpartner*innen vor Ort aus Politik und Verwaltung für diese Positionen zu werben.

 

2. Hilfsprogramme des Landes NRW

Bereits zu Jahresbeginn hat sich der LSB mit der Bitte an die Sportabteilung der Staatskanzlei gewandt, alle drei Förderprogramme des Jahres 2020 (Soforthilfe Sport, Coronahilfe Profisport, Sonderförderung Übungsleiter*innen) in 2021 zu verlängern und, wo nötig, mit zusätzlichen Mitteln auszustatten. In der Sitzung des Sportausschusses am 19. Januar hat die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz diesen Wunsch mit Blick auf die Soforthilfe Sport auch an die Sportpolitiker der Landtagsfraktionen adressiert. Über die Soforthilfe Sport befindet der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages noch in dieser Woche.

 

3. #trotzdemSPORT

Die im November 2020 gestartete Initiative hat eine hervorragende Resonanz gefunden. Viele hundert Vereine, aber auch Bünde und Verbände haben mit großer Kreativität ein Stück Vereinsleben im Lockdown gestaltet. 989 Vereine hat der Landessportbund dabei mit Zuschüssen im Umfang von 901.600,- Euro unterstützt. Der ausgelobte Vereins- und Teamwettbewerb über die TeamFit App ist mit mehr als 600 teilnehmenden Teams ebenfalls erfolgreich gewesen, die Gewinner werden zeitnah auf der LSB-Website bekanntgegeben. Aufgrund des großen Erfolgs wurde eine Fortsetzung des Wettbewerbs aufgelegt, die am 8. Februar 2021 startet.

Die Innovationsfonds für Fachverbände und Bünde sind vollständig ausgeschöpft. Es konnten 43 Anträge mit insgesamt 200.000 Euro gefördert werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.lsb.nrw/trotzdemsport .

 

4. Zwischenstand Bestandserhebung 2021

8.086 Vereine haben bislang ihre Bestandserhebung 2021 beim Landessportbund abgeschlossen. Das entspricht 45 Prozent der Vereine. Sie haben zusammen einen Mitgliederrückgang von 2,6 Prozent zu verzeichnen. Großvereine sind dabei bislang deutlich stärker betroffen als Klein- und Mittelvereine. Der Rückgang insgesamt entspricht bislang nicht annähernd den medial befeuerten Negativszenarien.

Nach jetzigem Stand konnten die Vereine ihren Mitgliederbestand gegenüber dem Vorjahr mit mehr als 97 Prozent nahezu halten. Das ist angesichts der historischen Ausnahmesituation ein bemerkenswertes Ergebnis. Trotzdem wird  in den kommenden Jahren das Thema „Mitgliedergewinnung und -bindung der Sportvereine“ noch stärker als bislang Unterstützung finden müssen.

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Neue Corona-Schutzverordnung ab 16.12.2020

1.  Neue Corona-Schutzverordnung ab 16.12.2020

     1.2 Sporttreiben

     1.3 Versammlungen

2.  Qualifizierungsarbeit des Landessportbundes NRW und seiner Sportjugend

3.  Novemberhilfe des Bundes

4.  Coronahilfe Profisport NRW

Grundlage dafür bildet das 31. Corona-Update des LSB NRW vom 16.12.2020

1. Neue Corona-Schutzverordnung ab 16.12.2020

1.1 Sporttreiben

Die neue CoronaSchVO (zunächst gültig bis zum 10.01.2021) bringt weitere Einschränkungen für den organisierten Sport mit sich. Wörtlich heißt es:

„Der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist unzulässig. Der Zugang zu den Einrichtungen ist entsprechend zu beschränken. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen ist unzulässig.“

Das bedeutet, dass ab sofort auch der (bisher noch erlaubte) Individualsport (z. B. Golf, Tennis) auf öffentlichen und vereinseigenen Sportanlagen verboten ist. Kommunale und vereinseigene Sportplätze müssen schließen und es sind keine Rehasport-Angebote mehr möglich, auch nicht solche aufgrund von ärztlichen Verordnungen.

Möglich bleiben (siehe §§ 2 und 9 der CoronaSchVO)

  1. Sporttreiben allein oder mit insgesamt maximal fünf Personen aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum bzw. in freier Natur ohne Anleitung (Kinder bis einschl.14 Jahren werden nicht mitgezählt, dürfen aber auch nicht aus mehr als zwei Haushalten stammen).
  2. Wettbewerbe in Profiligen (ohne Zuschauer) mit Auflagen (u. a. Infektionsschutzkonzept).
  3. Training von Berufssportlern*innen auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen (Die „Übersetzungshilfe“ für b und c lautet unverändert: Sportler*innen, die überwiegend ihren Lebensunterhalt aus dieser Tätigkeit bestreiten.)
  4. Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten (Definition unverändert: Sportler*innen der Kaderstufen OK, PK, EK, NK1 und NK2 in olympischen Sportarten und für die Kaderstufen PAK, PK, TK, NK1 und NK2 in paralympischen Sportarten).
  5. Das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang auf und in Sportanlagen. Aber: Sport- und trainingsbezogene Übungen sind dabei untersagt.

1.2 Versammlungen (§13 CoronaSchVO)

Möglich bleiben:

  • Gremienversammlungen (z.B. Vorstandssitzungen) mit bis zu 20 Personen, wenn sie nicht als Telefon- oder Videokonferenz durchgeführt werden können.
  • Gremienversammlungen mit mehr als 20, aber höchstens 250 Personen in geschlossenen Räumen nach Zulassung durch die zuständigen Behörden, wenn die Sitzung vor dem 11. Januar 2021 in Präsenz durchgeführt werden muss.

Der Landessportbund NRW empfiehlt, von diesen Möglichkeiten nur im absoluten Notfall Gebrauch zu machen. Das bis 31.12.2021 geltende Covid-Abmilderungsgesetzt erlaubt die digitale Durchführung von Gremiensitzungen bis hin zur Mitgliederversammlung selbst dann, wenn dies in der Vereinssatzung nicht vorgesehen ist. Ausführliche Informationen finden Sie unter VIBSS: Coronavirus – Covid-19 – Sars-CoV-2

2. Qualifizierungsarbeit des Landessportbundes NRW und seiner Sportjugend

Angesichts der aktuellen CoronaSchVO (s. o.) und der mit hoher Wahrscheinlichkeit über den 10.01.2021 hinaus fortdauernden Beschränkungen des Sportbetriebs hat der Landessportbund beschlossen, die Durchführung von Aus- und Fortbildungen, VIBSS-Angeboten vor Ort sowie Vereins- und Mitgliedsorganisationsberatungen in Form von Präsenzveranstaltungen bis zum 28. Februar 2021 auszusetzen. In diesem Zeitraum geplante Präsenzveranstaltungen werden verschoben oder abgesagt. Der LSB NRW will  damit einen Beitrag zur Planungssicherheit für alle Verantwortlichen vor Ort leisten.

3. Novemberhilfe des Bundes

Die sogenannte „Novemberhilfe“ des Bundes ist unter bestimmten Voraussetzungen auch für Sportvereine nutzbar. Ausführliche und gestern aktualisierte Informationen sind wie gewohnt unter VIBSS: Coronavirus – Covid-19 – Sars-CoV-2 zu finden.

4. Coronahilfe Profisport NRW

Die Antragsfrist für dieses Hilfsprogramm für Vereine der 4. Ligen wurde bis zum 15.01.2021 verlängert. Informationen hierzu und zum anderen großen Hilfsprogramm „Soforthilfe Sport NRW“ finden Sie unter www.foerderportal.lsb-nrw.de .

Wir halten Sie weiter informiert. Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Auslegung der Corona-Schutzverordnung

1. Auslegung der Corona-Schutzverordnung, hier: Tätigkeit von Übungsleiter*innen und Trainer*innen

2. Positionspapier des Freiburger Kreises

3. Initiative  #trotzdemSPORT

1. Auslegung der Corona-Schutzverordnung, hier: Tätigkeit von Übungsleiter*innen und Trainer*innen

Am Freitag, dem 19.11. erreichte den LSB  in den Abendstunden ein Schreiben des Gesundheitsministeriums, dessen Inhalt unmissverständlich klarstellt, dass – anders als in unserer letzten Email vom 03.11.  geschrieben  – jegliche Anleitung in Präsenz beim Sporttreiben untersagt ist (also z. B. ein Tennislehrer mit einem Tennisschüler), egal um welche Art (hauptberuflich, nebenberuflich, ehrenamtlich) von Übungsleiter*in oder Trainer*in es sich handelt.

Das Ministerium macht deutlich, dass § 7 „außerschulische Bildung“ insoweit § 9 „Sport“ der CSchVO vorgeht. Zitat: Danach kommt es nur darauf an, ob (…) im Rahmen der Tätigkeit der/des Trainerin/Trainers/Übungsleiterin/Übungsleiters Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden, die die ´trainierte´ Person erlernen, verbessern etc. soll. (…) Die Ausnahme ´Individualsport´ soll vom Sinn und Zweck der Verordnung wirklich nur die individuelle sportliche Aktivität von den Untersagungen ausnehmen und erlaubt es, dies notfalls auch zu zweit zu machen. Alles andere (...) ist aktuell grundsätzlich unzulässig.“

Ausgenommen davon ist nur das zulässige Training von Kadersportler*innen. Bei allem möglichen Unmut über diese erneute Wende wurde der SSB gebeten, seine Vereine entsprechend zu informieren und zur Beachtung anzuhalten, damit dort kein Schaden durch mögliche Ordnungswidrigkeiten in diesem Zusammenhang entsteht.

2. Positionspapier des Freiburger Kreis

Mit einem Positionspapier hat der Freiburger Kreis auf die schwierige Lage der Großvereine in der Coronakrise hingewiesen. Es hat überregional Beachtung gefunden (unter anderem in der FAZ).

3. Initiative #trotzdemSPORT

Der LSB NRW hat zu Wochenbeginn im Rahmen einer landesweiten Pressekampagne auf die Initiative #trotzdemSPORT  aufmerksam gemacht. Unter nachfolgendem Link https://www.lsb.nrw/trotzdemsport finden sich Praxisbeispiele, wertvolle Anleitungen, hilfreiche finanzielle Fördermöglichkeiten und weitere Anreize für Vereine, Verbände und Bünde. Damit will der organisierte Sport in NRW während der Lockdown-Phase aktiv und selbstbewusst mit kreativen Lösungsvorschlägen vorangehen, damit auch in den kommenden Wochen und Monaten wieder möglichst viele Menschen verantwortungsvoll (und sicher) ihre heiß geliebten Sportarten ausüben können.

 

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Informationen zu Änderungen in der Coronaschutzverordnung und zu den Coronahilfen

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

nachdem bereits am 5. November erste Anpassungen zur Coronaschutzverordnung vorgenommen wurden, erreichten den SSB gestern weitere Informationen des LSB NRW rund um die ab dem 10.11.2020 gültige Coronaschutzverordnung und die Coronahilfen.

Im Folgenden informieren wir Sie über folgende Themen:

1. Rehasport ist ab sofort wieder möglich!

2. Präzisierung des Begriffes Individualsport!

3. Soforthilfe Sport NRW wird verlängert!

4. Coronahilfe Profisport NRW ist gestartet!

5. „Novemberhilfen“ des Bundes sind noch unklar!

6. Digitale Mitgliederversammlungen bleiben auch in 2021 möglich!

7. Sportangebote unter Coronabedingungen sind gut versichert!

 

1. Rehasport ab sofort wieder möglich!

Überraschend ist am 10. November eine Überarbeitung der CScHVo in Kraft getreten (vgl. Download). Die wichtigste Neuerung für den Sport findet sich in §9, 1a:

„Abweichend von Absatz 1 dürfen Sportangebote, an denen eine Teilnahme regelmäßig aufgrund einer ärztlichen Verordnung erfolgt (vor allem Rehabilitationssport), angeboten und wahrgenommen werden, wenn nur Personen mit einer individuellen ärztlichen Anordnung teilnehmen und der Abstand zwischen allen beteiligten Personen während des gesamten Aufenthalts in oder auf den in Absatz 1 genannten Einrichtungen mindestens 2 Meter beträgt.“

Wie ist das zu verstehen?

Der Rehabilitationssport wird hier nicht als Freizeitbetätigung verstanden, sondern als Therapie. Vor dem Hintergrund dürfen auch nur Personen mit einer individuellen ärztlichen Anordnung daranteilnehmen. Sportvereine, die eine Anerkennung als Leistungserbringer im Rehabilitationssport nach § 64, Sozialgesetzbuch IX haben, müssen darauf achten, dies bei ihren Angeboten zu überprüfen und ggf. jene Vereinsmitglieder abweisen, die ohne Verordnung am REHA-Sport teilnehmen bzw. teilnehmen wollen.

Hinweis des Sportamtes:

Die mit Schreiben des Sportamtes vom 30.10. ausgesprochene Nutzungsuntersagung für alle Sportstätten der Stadt Bielefeld – incl. der Sportstätten, für die die Nutzer die Schlüsselgewalt übernommen haben – bleibt grundsätzlich bestehen. Vereine, die trotz der bekannten Risiken ihr Rehabilitationssportangebot zu den bisherigen Zeiten wieder aktivieren wollen, müssen einen entsprechenden schriftlichen Ausnahmeantrag des Vorstandes an das Sportamt richten, in dem garantiert wird, dass nur Personen mit einer individuellen ärztlichen Anordnung daran teilnehmen und der geforderte Mindestabstand von 2 Metern jederzeit eingehalten wird. Die Einhaltung dieser Vorgaben ist durch geeignete Maßnahmen zu kontrollieren und sicherzustellen!

2. Präzisierung des Begriffes Individualsport

In § 9, 1  der CSchVo wurde ferner eine Präzisierung des Begriffes Individualsport vorgenommen: "Als Individualsport gelten nur Sportarten, die keine Team- oder Kontaktsportarten sind, sondern im Regelfall als Einzelwettkampfsportart mit maximal einer Person als Spielgegner mit Mindestabstand ausgeübt werden (Joggen, Walken, Leichtathletik, Einzelgymnastik, Tennis und ähnliches). Die für die in Satz 1 genannten Einrichtungen Verantwortlichen haben den Zugang zu der Einrichtung auf die zulässigen Nutzungen zu beschränken. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen von Sportanlagen durch mehrere Personen gleichzeitig ist unzulässig.“

Wie ist das zu verstehen?

Diese Präzisierung ändert grundsätzlich nichts an den von der Staatskanzlei dem Vereinssport gegenüber kommunizierten Auslegungen, die wir Ihnen mit Email vom 3.11.2020 zur Kenntnis gegeben haben. Einzig auf folgende „Erweiterung“ bzw. Klarstellung ist hinzuweisen: Eine Anleitung von zulässigen Sportaktivitäten durch eine*n Übungsleiter*in/Trainer*in ist möglich. Konkrete Beispiele: Das Tennis-Einzel kann selbstverständlich aus einer*m Trainer*in und einer*m Schüler*in bestehen, gleiches z. B. im Reitsport.

Unter welchen Bedingungen der Sportbetrieb in den Vereinen Nordrhein-Westfalens nach dem 1. Dezember wieder aufgenommen werden kann, ist aktuell nicht einschätzbar. Der Landessportbund führt dazu Gespräche mit der Staatskanzlei.

3. Soforthilfe Sport NRW wird verlängert!

Die Antragsfrist für die aktuelle Phase der Soforthilfe endet mit Ablauf des 15.11.2020. Die Staatskanzlei hat nun eine erneute Verlängerung bewilligt. Für diese neue Phase der Soforthilfe sind Anträge vom 16.11.2020 bis zum 15.03.2021 möglich. Die Abwicklung erfolgt weiter über das Förderportal des LSB NRW https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

4. Coronahilfe Profisport NRW ist gestartet!

Seit dem 1.11.2020 können Anträge über das Förderportal des Landessportbundes für die Coronahilfe Profisport NRW gestellt werden. Antragsberechtigt sind Vereine oder Spielbetriebsgesellschaften der Vierten Ligen. Das Land Nordrhein-Westfalen kompensiert einen Teil des durch das Verbot von Zuschauerbesuchen verursachten Ausfalls von Ticketeinnahmen. Die Hilfe wird ab einem nachgewiesenen Einnahmeausfall von mindestens 2.500 Euro netto gewährt und ist auf maximal 60 Prozent des Netto-Einnahmeausfalls und maximal 800 TSD Euro begrenzt. Die Abwicklung erfolgt über das Förderportal des LSB NRW.. https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

5. „Novemberhilfen“ des Bundes sind noch unklar!

Mit dem Beschluss des Teil-Lockdowns wurde eine außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes in Höhe von zehn Milliarden Euro angekündigt, die explizit auch für Vereine gelten soll, deren Betrieb aufgrund der staatlichen Anordnung untersagt ist. Einige Details zum Programm sind bereits bekannt (vgl. Download). Demnach ist vorgesehen, Unternehmen eine einmalige Kostenpauschale von 75 Prozent des Umsatzes aus dem November 2019 auszuzahlen. Zudem sollen erneut Anträge für Solo-Selbstständige möglich sein. Inwieweit Sportvereine und -verbände am Ende tatsächlich von diesem Programm profitieren können, hängt einmal mehr von der Ausgestaltung der Antragsvoraussetzungen ab. Der LSB NRW  setzt sich kontinuierlich für eine vereinsfreundliche Umsetzung ein!

6. Digitale Mitgliederversammlungen bleiben auch in 2021 möglich!

Am 28. Oktober 2020 ist eine Verlängerung von Sonderregelungen im Vereinsrecht bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt. Damit dürfen auch Vereine, deren Satzung eine digitale Durchführung der Mitgliederversammlung bislang noch nicht vorsieht, trotzdem weiterhin digitale Mitgliederversammlungen durchführen..

7. Sportangebote unter Coronabedingungen sind gut versichert!

Die Sportversicherung hat ihre Bedingungen erneut vereinsfreundlich an den Sportbetrieb unter Coronabedingungen angepasst. Details entnehmen Sie bitte dem beigefügten Merkblatt als Download.

Wir halten Sie weiter informiert.

Zum Schluss noch der Appell, dass der organisierte Sport als bedeutender gesellschaftlicher Akteur in der aktuellen Situation mit steigenden Infektionszahlen und einer Zunahme von schweren Erkrankungen in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen eine große Verantwortung nicht nur für die Gesunderhaltung  seiner vielen Vereinsmitglieder von jung bis alt trägt, sondern darüber hinaus für die Gesellschaft als Ganzes.

Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Offene Fragen zur aktuellen Coronaschutzverordnung

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

die aktuelle Coronaschutzverordnung und der damit verbundene 2. Lockdown im Vereinssport hat bei Vereinen, Bünden und Verbänden unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen.

Es wäre leicht, die Entscheidung der Landesregierung zu kritisieren und  „fatale Folgen für den Sport“ zu beschwören. Aber das macht aus unserer Sicht keinen Sinn, denn der organisierte Sport trägt in dieser schwierigen Situation nicht nur eine Verantwortung für die Gesunderhaltung der vielen in den Vereinen organisierten Menschen von jung bis alt, sondern darüber hinaus eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.

Auch die jetzt angelaufene fieberhafte Suche nach Ausnahmen und Sonderregelungen sollte sich im Rahmen dessen bewegen, was mit dem Lockdown eigentlich bezweckt wird, nämlich die Reduzierung von Kontakten und des sozialen Radius. Sich ins Auto zu setzen, um die Landesgrenze zu überschreiten, weil dort evtl. noch etwas möglich ist, was vor Ort nicht der Fall ist, kann nicht im Sinne der Verordnung und des Infektionsschutzes sein.

Nachfolgend werden zwei Fragenkomplexe behandelt:

  1. Welcher Sport ist im November noch möglich?
  2. Wie steht es um die Hilfsprogramme?

Komplex I: Welcher Sport ist im November noch möglich?

Folgende Erläuterungen der Staatskanzlei NRW zu den teilweise auslegungsfähigen Formulierungen der CoronaSchVO hat der LSB NRW gestern erhalten:

a. Welche Sportaktivitäten sind in § 9 (1) Satz 1 unter „Freizeit- und Amateursportbetrieb“ erfasst?

Unter Freizeit- und Amateurspielbetrieb ist der gesamte Trainings- und Wettkampfbetrieb zu verstehen.

b. Was ist in §9 (1) Satz 2 unter „Individualsport“ zu verstehen?

Unter Individualsport wird die selbstorganisierte, individuell betriebene Sportausübung verstanden. Ausgeschlossen ist jeglicher Kontaktsport. Der Individualsport in geschlossenen Räumlichkeiten, z. B. in Sporthallen, Gymnastikräumen oder ähnlichen Funktionsräumen, ist nicht gestattet (Achtung Ausnahme Reitsport! Siehe §9 (5) der CoronaSchVO). Auf Außensportanlagen und im öffentlichen Raum darf er ausgeübt werden. Die Abstandsregeln gemäß Paragraph 2 der CoronaSchVO sind in jedem Fall einzuhalten. Zulässig ist der Individualsport alleine, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstands, jedoch begrenzt auf zehn Personen.

c. Ist Individualsport auch als organisierter Trainingsbetrieb möglich?

Organisierter Trainings- und Sportbetrieb ist nicht gestattet, ebenso die Ausübung von Mannschaftssport.

d. Ist Mannschaftssport erlaubt?

Organisierter Trainings- und Sportbetrieb ist nicht gestattet, ebenso die Ausübung von Mannschaftssport.

Beispiele zu a. bis d.

  • Im Tennissport ist ein Einzel erlaubt, ein Doppel nicht, auch nicht mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes (Mannschaftssport).
  • Ein Golfplatz kann öffnen und an jedem Loch können z. B. maximal zwei Personen oder bis zu zehn Personen aus einem Hausstand spielen.
  • Das Lauftraining von zwei Spielern einer Spielsportmannschaft ist maximal zu zweit gestattet. Technikübungen mit dem Ball zu zweit sind gestattet.
  • Leichtathletische Disziplinen können alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes betrieben werden.
  • Sport im Park, z.B. Yoga oder Pilates, alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes, ist gestattet.

e. Welche Mannschaften fallen unter die Ausnahmeregelungen des § 9 (3) für Profiligen?

Unter Profiligen werden Ligen/Mannschaften gefasst, deren Sportlerinnen und Sportler überwiegend ihren Lebensunterhalt aus dieser Tätigkeit bestreiten.

Anmerkung des Landessportbundes NRW: Prüfen Sie bitte als Verantwortliche für den Spielbetrieb einer Liga gewissenhaft, ob das o. g. Kriterium gegeben ist. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an georg.westermann@lsb.nrw oder christoph.niessen@lsb.nrw . Wir werden dann schnellstmöglich eine Klärung beim Land zur Ihrer Anfrage erbitten.

f. Welche Sportler*innen können an den Bundes- und Landesstützpunkten nach § 9 (4) trainieren?

Das Training an den Bundes- und Landesstützpunkten ist in den olympischen Sportarten für die Kaderstufen OK, PK, EK, NK1, NK2 und im paralympischen Sport für die Kaderstufen PAK, PK, TK, NK1, NK2 sowohl im kontaktfreien Sport als auch im Kontaktsport in und auf den zum Stützpunkt gehörenden Sportanlagen zulässig. Die allgemeinen Regeln zum Hygieneschutz sind einzuhalten.

g. Ist die Durchführung von Rehabilitationssport in Vereinen möglich?

Nach § 12 (2) ist der Rehabilitationssport im Sportvereinen und im Fitnessstudios nicht gestattet. Er ist nur erlaubt, wenn er unter der Anleitung von Dienstleistern im Gesundheitswesen durchgeführt wird.

Dazu noch folgende Ergänzungen vom 03.11.2020:

Sportbetrieb, der nicht dem Bereich Profisport zuzuordnen ist, ist in geschlossenen Räumen von grds. allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen untersagt, im Außenbereich nur als Individualsport zulässig. Da es um eine größtmögliche Kontaktbeschränkung im November geht und gesundheitsorientierte/rehabilitative Angebote sich oft gerade auch an Corona-Risikogruppen wenden gilt:

1.            Gruppenangebote sind auch in diesem Bereich im November grds. unzulässig. Dies gilt auch für Angebote in Sporträumen, die Therapiepraxen angegliedert sind, weil diese nach dem Sinn und Zweck der CoronaVO als „ähnliche Einrichtungen“ zu anderen Sportanlagen zu werten sind.

2.            Innerhalb geschlossener Räume sind auch sonstige gesundheitsbezogene Sportangebote im November unzulässig.

3.            Zulässig sind nur Einzelbehandlungen durch Dienstleister der Gesundheitsberufe. Diese können auch Bewegungselemente beinhalten, aber eben keinen reinen Sportkurs und keine Gruppenangebote.

4.            Zulässig sind generell jede Art von digitalen Angeboten ohne Kontakt unter den Sporttreibenden bzw. zwischen Trainer/Sporttreibenden.

Komplex II: Wie steht es um die Hilfsprogramme?

Das Land NRW ermöglicht derzeit zwei Hilfsprogramme für den organisierten Sport, die über den Landessportbund NRW abgewickelt werden.

1. Soforthilfe Sport des Landes NRW

Es sind noch Anträge bis 15.11.2020 möglich. Der LSB NRW hat das Land gebeten, das Programm angesichts des erneuten Lockdowns nochmals und über den Jahreswechsel hinaus zu verlängern. Gefördert werden 60 Prozent von nachgewiesenen Unterdeckungen in einem Drei-Monats-Zeitraum, maximal 50 TSD Euro. Mehrfache Anträge in aufeinander folgenden Phasen des Förderprogramms sind möglich. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände und Bünde. Die Abwicklung erfolgt über das Förderportal des Landessportbundes NRW https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite.

2. Coronahilfe Profisport NRW

Seit dem 1.11.2020 können Anträge über das Förderportal des Landessportbundes für die Coronahilfe Profisport NRW gestellt werden. Antragsberechtigt sind Vereine oder Spielbetriebsgesellschaften der Vierten Ligen, die aufgrund des Corona-bedingten Entfalls von Ticketeinnahmen in eine wirtschaftliche Notsituation geraten. Das Land Nordrhein-Westfalen kompensiert einen Teil dieses durch das Verbot von Zuschauerbesuchen verursachten Ausfalls von Ticketeinnahmen. Die Hilfe wird ab einem nachgewiesenen Einnahmeausfall von mindestens 2.500 Euro netto gewährt und ist auf maximal 60 Prozent des Netto-Einnahmeausfalls und maximal 800 TSD Euro begrenzt. Die Abwicklung erfolgt über das Förderportal des Landessportbundes NRW https://foerderportal.lsb-nrw.de/startseite.

Bundeshilfen

Zu den mit dem erneuten Lockdown angekündigten Bundeshilfen für schließungsbedingte Umsatzausfälle von Vereinen im Monat November liegen noch keine Informationen vor.

 

Wir halten Sie weiter informiert. Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Ihr Sportbund Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie

2. landesweiter Lockdown des Vereinssports

Angesichts der mit exponentieller Dynamik steigenden Infektionszahlen war mit weiteren einschränkenden Maßnahmen, die auch den Vereinssport betreffen, zu rechen.

Am Mittwoch hat die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder weitreichende bundesweite Beschränkungen, darunter auch explizit im Sport, beschlossen.

Die NRW-Landesregierung hat diese Beschränkungen nunmehr in Landesrecht umgesetzt und eine neue Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) erlassen, die ab Montag, den 2. November in Kraft tritt. (vgl. Download).

Danach ist der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen ist bis zum 30. November 2020 unzulässig. Die im Bund-Länder-Beschluss enthaltene Aussage zum Individualsport ist insoweit konkreter gefasst worden, dass Individualsportallein, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandesaußerhalb geschlossener Räumlichkeiten von Sportanlagen betrieben werden darf.

In § 13, Absatz 3 macht die Verordnung Aussagen zur Durchführung von Gremien und Versammlungen.

Die Stadt Bielefeld hat auf Grundlage der neuen CoronaSchVO die Nutzung aller städtischen Sportstätten (Sporthallen, Sportplätze, Schwimmbäder) für den Freizeit- und Amateursportbetrieb ab dem 2.11.2020 untersagt . Das Nutzungsverbot erstreckt sich darüber hinaus auch auf alle Vereinsräume, die sich auf städtischen Sportplätzen und in städtischen Sporthallen befinden (Vgl. Download).

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

 

Ihr Sportbund Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie

Landesweit einheitliche und lokale Maßnahmen für den Sport bei steigenden Coronazahlen

Seit Freitag gehört Bielefeld zum Corona-Risikogebiet und die weiterhin landesweit steigenden Infektionszahlen haben zur Folge, dass nun Regelungen bei erhöhten Inzidenz-Werten (Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner) aufgenommen wurden.

In der neuen, ab dem 17. Oktober 2020 gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO)  treten zu den nachfolgenden 5 Punkten Änderungen ein. Alle übrigen Vorgaben zum Sport bleiben bestehen.

  1. In gesamt NRW gelten bei unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) unverändert die bisherigen Vorgaben.
  2. Steigt der Wert der Neuinfektionen über 35 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) gilt für den Sport-/Trainings- und Wettkampfbetrieb:
    Für Zuschauende und Aktive in Pausenzeiten sowie für abseits der Sportfläche sitzende Zeit-/Kampfgerichte gilt durchgängig die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes.
  3. Steigt der Wert der Neuinfektionen über 50 pro 100.000 Einwohnern (Inzidenz) gilt  für den Sport-/Trainings- und Wettkampfbetrieb:
    Für Zuschauende und Aktive in Pausenzeiten sowie für abseits der Sportfläche sitzende Zeit-/Kampfgerichte gilt durchgängig die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes.
    Keine Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden (inkl. Zuschauern) draußen und 250 in Innenräumen.
  4. Ab dem 4. Tag nach der Feststellung der Inzidenz-Werte über 50 sind Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vor der Veranstaltung dem Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vorgelegt wurde.
  5. Wenn nach 10 Tagen der Inzidenzwert > 50 nicht zum Stillstand gekommen ist, kann die Stadt Bielefeld weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens anordnen.
    Diese weitergehenden Maßnahmen entnehmen Sie bitte den lokalen Medien sowie der Internetseite der Stadt Bielefeld.  

Hier finden Sie die Coronaschutzverordnung  in der ab dem 17. Oktober 2020 gültigen Fassung sowie die Anlage zu den Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Darüber hinaus haben wir die bekannte Orientierungshilfe des LSB NRW zum Sportbetrieb als Link beigefügt.

In Anbetracht der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen bitten wir Sie, ihre Mitglieder auf die Einhaltung der Corona- AHA-Regeln hinzuweisen.

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Ihr Sportbund Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen zur Corona-Virus Pandemie

Am 16.09.2020 ist die neue Coronaschutzverordnung in Kraft getreten. Sie hat eine Gültigkeit bis zum 30.09.2020.

Anders als bei den letzten Aktualisierungen gibt es eine deutliche Veränderung bezüglich der zulässigen Anzahl von Zuschauern im Spiel- und Wettkampfbetrieb:

-       Zum einen bleibt es bei der Zulässigkeit von 300 Zuschauer*innen, bei der die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden muss.

-       Zum anderen ist eine Zuschauerzahl zulässig, die bis zu einem Drittel des maximalen Fassungsvermögens der jeweiligen Sportstätte liegt. Hierfür muss der zuständigen Behörde ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept (ab 500 inklusive Konzept für An-/Abreise) vorgelegt werden. Bei mehr als 1.000 Zuschauern*innen muss das Konzept von der örtlichen Gesundheitsbehörde genehmigt und von diesem zusätzlich vorab zum Einverständnis dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgelegt werden.

-       Für die Durchführung von Spielen der Bundesligen der Teamsportarten gelten Sonderregeln, die den aktualisierten Hygiene- und Infektionsschutzstandards (s. u.) zu entnehmen sind.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass der DOSB bereits die Entwicklung eines allgemeinen Hygiene-Rahmenkonzeptes für Sportveranstaltungen in Auftrag gegeben hat – wir halten Sie dazu informiert. 

Im Trainings- und Wettkampfbetrieb behält die 30-er Regelung bei den Kontaktsportarten zwar weiterhin grundsätzlich Gültigkeit. Sie wird aber dahingehend ergänzt, dass bei Spielen von zwei Mannschaften die laut Verbandssatzung bzw. Spielordnung zulässige Zahl der Spieler*innen erlaubt ist, auch wenn diese mehr als 30 beträgt. Damit ist z.B. auch Rugby nun wieder voll spielfähig.

Die LSB-Leitfäden für Vereine und Trainer*innen/Übungsleiter*innen haben wir aktualisiert. Wie gewohnt finden Sie die Coronaschutzverordnung, die ergänzten Hygiene- und Infektionsschutzstandards, die genannten Leitfäden und weitere Informationen auf unserer Internetseite: LINK zur Übersichtsseite

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Ihr Sportbund Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen zur Corona-Virus Pandemie

Zum zweiten Mal wurde das von der Landesregierung zur Unterstützung des Sports in NRW aufgelegte Programm „Corona-Soforthilfe Sport“ verlängert. Bisher wurden hierüber Unterstützungen in Höhe von knapp 5 Millionen Euro an mehr als 700 Vereine ausgeschüttet. Nun können bis zum 15.11.2020 weiterhin Vereine und Mitgliedsorganisationen bei Corona-bedingten Liquiditätsengpässen über das Förderportal des LSB NRW Anträge zur Unterstützung stellen. Der Dank des organisierten Sports gilt der Landesregierung und der Staatskanzlei für die Verlängerung der Möglichkeit, die vorgesehenen 10 Millionen Euro an Unterstützungsleistungen auch tatsächlich dem Sport zukommen zu lassen.

Die Empfehlungen des LSB NRW zur Durchführung des Sportbetriebs im Rahmen der Corona-Pandemie (Wegweiser für Vereine und Leitfaden Trainer*innen/Übungsleiter*innen)  wurden vom LSB NRW aktualisiert. Unter anderem wurden sie um Informationen ergänzt, was zu tun ist, wenn ein Coronafall im Verein auftritt. Beide Dokumente finden Sie in der Anlage.

Wir halten Sie weiter informiert.

Passen Sie auf sich auf, befolgen Sie die behördlichen Verfügungen und, vor allem, bleiben Sie gesund.

Ihr Sportbund Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen zur Corona-Virus Pandemie

Der Vereinssport ist nach den Sommerferien in städtischen Sporthallen wieder möglich, auch wenn der Sportunterricht an Schulen im Zeitraum bis zu den Herbstferien im Freien stattfinden soll.

Ab dem 12.08.2020 gilt die neue Fassung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) (vgl. Anlage) . Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen sind weitere Lockerungen für den Vereinssport vorerst nicht zu erwarten.

Deswegen bleiben die nachfolgend aufgeführten Punkte aus der letzten Fassung unverändert bestehen:

  • 30:   Im nicht-kontaktfreien Sportbetrieb – für Training und Wettkampf, drinnen und draußen – gilt die Obergrenze von 30 Teilnehmer*innen mit Gewährleistung der einfachen Rückverfolgbarkeit (vgl. Anlage TLN-Liste sowie TLN-Einzelerfassung),
  • 300:  Sportanlagen – drinnen und draußen – dürfen durch 300 Zuschauer unter Einhaltung der Abstandsregeln und Rückverfolgbarkeit betreten werden, sofern nicht bauliche Gründe eine zusätzliche Reduzierung der Zuschaueranzahl verursachen.
  • Große Sport- und Festveranstaltungen bleiben bis zum 31.10.2020 untersagt.
  • Bei allen sportlichen Vereinsaktivitäten sind weiterhin die grundsätzlichen Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten (AHA-Formel)!
  • Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass außerhalb des reinen Sportbetriebs immer die Abstandsregel einzuhalten ist – auch in Duschen und Umkleiden!

Eine Orientierungshilfe zum Sportbetrieb auf der Grundlage (CoronaSchVO) finden Sie in der Übersichtstabelle in der Anlage.

Eltern-Kind-Turnen:

Auf Nachfrage in Sachen Eltern-Kind-Turnen ist darauf hingewiesen worden, dass auch hier die 30er-Regel anzuwenden ist. Eine Eltern-Kind-Einheit sind danach zwei Personen. Weitere Empfehlungen zum Kinderturnen finden sind in der Anlage.

Schwimmsport:

Im Aquawede und im Sennestadtbad ist ein, wenn auch eingeschränktes Schwimmtraining für Vereine wieder möglich. WASPO-Vorsitzender Dominik Preiser ist mit der BBF im Gespräch, um auszuloten, wie es mit dem Hallenbad Heepen und dem Ishara-Sportbad weitergeht.

Grundlage für die Aufnahme des Schwimmtrainings in den Bädern der BBF  ist ein mit der BBF abgestimmtes  Konzept für das Training unter Pandemiebedingungen der Bielefelder schwimmsporttreibenden Vereine (vgl. Anlage). Diesem Konzept können sich weitere Vereine anschließen, die Anfängerschwimmen, Wassergymnastik u.a.m. anbieten.

Achtung:  Das Thema Schulschwimmbäder ist hier noch ausgeklammert.

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Ihr Sportbund Team aus der August-Bebel-Straße

Aktuelle Informationen für Vereine zur Coronavirus-Pandemie

Lockerungen im Sport / Endspurt für Soforthilfe Sport / Absenkung Umsatzsteuersatzes / Vereinsbefragung

Lockerungen

Ab dem 15. Juli, tritt eine neue Version der Coronaschutzverordung (CoronaSchVO) in Kraft. Für den Sport bringt sie nachfolgend aufgeführte  Lockerungen:

Ab sofort dürfen maximal 30 Personen sowohl draußen als auch in geschlossenen Räumen bei guter Durchlüftung und ohne Mindestabstand nicht-kontaktfreien Sport in Trainings- und Wettbewerbsform ausüben. Unabdingbar ist dabei weiterhin die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer*innen und Besucher*innen, um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen zu können. Auch die Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen gelten weiterhin. Verändert hat sich auch die Regelung für Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen: Sie sind und bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt. Die Maximalanzahl für Zuschauer in Sportanlagen ist nun auf 300 Personen begrenzt, auch hier muss die Nachverfolgbarkeit gewährleistet sein.

Soforthilfe Sport

Alle Sportvereine in NRW, die durch die Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten kommen, können sich weiterhin bis zu je 50.000 Euro sichern: Das laufende Sonderprogramm „Soforthilfe Sport“ der Landesregierung, das bislang bereits für über 650 Vereine wertvolle finanzielle Unterstützung geleistet hat, läuft noch bis zum 15. August.  Weitere Informationen zur Soforthilfe für den Sport in NRW finden Sie unter dem nachfolgenden link   https://www.lsb.nrw/service/foerderungen-zuschuesse/soforthilfe-fuer-den-sport-in-nrw?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=LSB+NRW+Newsletter+Juli+2020

Umsatzsteuer

Durch das zweite Corona-Steuerhilfegesetz werden seit 1. Juli und bis zum 31. Dezember 2020 der allgemeine Umsatzsteuersatz von 19 auf 16 Prozent sowie der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Was Sie nun als Sportverein beachten müssen, hat der LSB NRW in einer Broschüre zusammengestellt (vgl. Anlage)

Vereinsbefragung Auswirkungen der Corona-Pandemie

Zunehmend werden an den Landessportbund NRW aus Politik und Verwaltung Fragen zu den konkreten, insbesondere finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise gerichtet. Über das Förderprogramm „Soforthilfe Sport“ werden beispielsweise nur die Vereine erfasst, die in existenzielle Schwierigkeiten geraten sind. Daher hat der LSB NRW beschlossen, bis zum 3. August eine erste flächendeckende Befragung aller Sportvereine in NRW vorzunehmen, um einen Überblick zur aktuellen Situation zu erhalten und die Folgen der Corona-Pandemie für die Sportvereine in NRW besser einschätzen zu können. Nehmen Sie sich etwas Zeit und beteiligen sie sich an der Befragung, denn nur so können belastbare Aussagen über die Folgen der Pandemie für den organisierten Sport gemacht werden. Zur Onlinebefragung führt Sie der nachfolgende Link. https://controlling-integration.limequery.org/775112?lang=de&utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=LSB+NRW+Newsletter+Juli+2020

 

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Appell des Stadtsportbundes, Präsident D. Kuhlmann

„Sport in Bielefeld mit ungewisser Zukunft?"

Der Sport in Bielefeld befindet sich nach wie vor weitgehend im „time-out“.

Neues gibt es höchstens aus dem ,Corona-Abseits’, aber kaum aktuelle Berichte über Spiele und Wettkämpfe in den verschiedenen Sportarten. Der verbandlich organisierte Sport steht fast vollends still. Dabei liegt das Problem noch viel tiefer, denn viele Aktive in den Vereinen fragen sich inzwischen: Warum lohnt es überhaupt, jetzt schrittweise den Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen, wenn noch nicht einmal feststeht, ob im Herbst die Saison wieder beginnt.

 

Düstere Perspektive trifft den Wettkampfsport

Diese düstere Perspektive trifft den Wettkampfsport – egal für welche Altersklasse und in welcher leistungsbezogenen Liga – im Herz: Hier kommen Menschen mit anderen Menschen zusammen, um sich im friedlich-fairen sportlichen Vergleich zu messen. Das ist die Grundidee.

Das ist im Basketball nicht anders als im Volleyball, in der Rhythmischen Sportgymnastik genauso wie im Judo. Alles ist derzeit nicht möglich. Gerade weil die aktiven Sportlerinnen und Sportler nicht auf dem Spielfeld stehen dürfen, steht für sie viel auf dem Spiel: Es geht um die Existenz des Trainings-und Wettkampfbetriebs, der seit den letzten 75 Jahren einen rasanten Aufschwung bei uns genommen hat. Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, setzt die Kultusministerkonferenz (KMK) dieser Tage noch einen drauf: Sie hat angeblich vor, auch im nächsten Schuljahr 2020/21 den Sportunterricht weiterhin ausfallen zu lassen, es sei denn, er kann unter freiem Himmel stattfinden. Anstatt dessen ,sollen Schüler motiviert werden, sich mehr in der Freizeit zu bewegen’ (FAZ vom 3. Juni) – also doch: Willkommen in den Bielefelder Sportvereinen, liebe Kinder und Jugendliche, sofern ihr hier noch nicht aktiv seid!

Kommunale Sportstätten in den Sommerferien nicht wieder schließen

Das Signal der KMK ist fatal bis fürchterlich: Wenn schon ein Sportunterricht durch akademisch qualifizierte Lehrkräfte in nächster Zeit nicht gewährleistet ist, warum sollen dann (in denselben Schulsporthallen) ehrenamtlich tätige Übungsleiterinnen und Übungsleiter für ein „besseres“ Sportangebot für die gleichen Kinder und Jugendlichen sorgen? Mehr noch: Sofern die Sporthallen für den Schulsport geschlossen bleiben, warum müssen sie dann überhaupt noch für die Vereine geöffnet werden? Sport in Bielefeld mit ungewisser Zukunft? Präsidium und Vorstand des Stadtsportbundes appellieren nochmals und mit Nachdruck an alle Verantwortlichen in Politik und Verwaltung auf kommunaler, aber auch auf Landesebene, dafür Sorge zu tragen, dass der Sport in Bielefeld Schritt für Schritt und zukunftssicher aus der Krise herausgeführt wird.

Im Grunde ist ein solches ,Konjunkturpaket’ ganz einfach zu schnüren: Verlässliche Wiederherstellung der Rahmenbedingungen für ein geregeltes Sporttreiben, damit die Menschen in Bielefeld wieder in die Sportstätten und zu den vielfältigen Sportangeboten unserer über 220 Sportvereine zurückkehren können. Dazu gehört, dass die kommunalen Sportstätten jetzt, in den anstehenden Sommerferien, nach der dreimonatigen Pause nicht gleich wieder geschlossen werden. Corona hin oder her: Aktives Sporttreiben soll unser Leben nicht nur, aber auch in Bielefeld bereichern – jeden Tag aufs Neue!“